Laubengarten - Verein von 1913 e.V.

                      Mitglied im Landesbund der Gartenfreunde in Hamburg e.V.          

Upload: 04.07.2010

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 Bauernregeln - Aberglaube oder Wissenschaft ?
 

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Bau-Index:  (Kleingartenschätzungen)    für 2010= 23,2
  •  

      Laubengarten-Verein von 1913 e.V.   

    Termine 2010

    • Jahreshauptversammlung 2010 am 13. Februar
    • Gemeinschaftsarbeit 1 ; am 27.März 9-11 Uhr
    • Wasser an: am 27.März 2010
    • Gemeinschaftsarbeit 2 ; am
    • Wasser aus: am

    * unter Vorbehalt der Änderung   

     

    Dein Garten im Juli

     

    Trockenheit im Garten!

     

    Wenn die Natur nicht genügend Wasser spendet-

    Dann muss der Kleingärtner eingreifen!

     

    Vorausgesetzt ist natürlich, dass genügend Auffanggefäße (Regentonnen) zu Verfügung stehen.

     

    Mein Tipp: Je 100 qm eine Tonne / 200 Liter

    Die Tonnen gibt es günstig im Industriegebiet, vorzugsweise im Lebensmittelwerk. Dort dienen sie als Verpackungsbehälter für Aromen (Vanille, Flüssigzucker), und da der

    Aufwand für die Firmen., diese Tonnen / Pallettengefäße zureinigen meist zu teuer ist,

    werden sie häufig entsorgt.

    Also einfach einmal im Lager fragen. (2010,Harald Haak )

     

    Und hier unsere Monatstipps:

     

    Erdbeeren wässern
    Erdbeeren sind als aromatische Fitmacher nach den Maibeeren das erste Obst im Gartenjahr. Auch während der Ernte sollte bei Trockenheit ausgiebig gewässert werden. Das verbessert Fruchtgröße und Ertrag. Doch Vorsicht: Gegossen wird ohne Brause zwischen den Reihen ohne das Laub und die Früchte zu benetzen. So kann die Ausbreitung des gefürchteten Grauschimmels eingedämmt werden. Sollen die Erdbeerpflanzen zur Vermehrung genutzt werden, kann man schon während der Ernte die Ausläufer zwischen die Pflanzreihen legen, wo der Boden sorgfältig mit Kompost aufgebessert wurde. (26.05.2010, Thomas Wagner)

    Wassersparen auch ohne Regenwasser

    Aufbereitetes Trinkwasser ist die teuerste Variante Ihren Garten zu wässern. Aber auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten Wasser zu sparen.
    • Wasser verdunstet in der Sonnenhitze schon auf der Erde, bevor es die Wurzeln erreicht. Gießen Sie deshalb nur am Morgen oder am Abend.
    • Der Rasen muss nicht ständig gewässert werden und geht er nicht gleich kaputt, wenn er braun ist. Beim nächsten kräftigen Regen erholt er sich wieder.
    • Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Pflanzen auf Klima und Bodenbeschaffenheit. Wenn Sie in einer trockeneren Region wohnen, wählen Sie lieber Pflanzen, die wenig Wasser benötigen.
    • Wenn Sie bei neu eingesetzten oder sehr durstigen Pflanzen das Wasser direkt in ein mit eingegrabenes Schlauchstück füllen, gelangt das Wasser direkt an die Wurzeln, wo es gebraucht wird.
    • Wässern Sie die Pflanzen gezielt und direkt am Boden. Durch Beregnungsanlagen wird viel Wasser wahllos verbraucht.
    • Viele Pflanzen bilden längere Wurzeln, wenn sie seltener gegossen werden. Außerdem schmecken Obst und Gemüse intensiver und weniger wässrig.
    • Regelmäßig durch Hacken aufgebrochene Erde speichert das Wasser besser und verlangsamt die Verdunstung.
    • Durch das sogenannte Mulchen, d.h. Bedecken des Bodens mit Grasschnitt, Rinde, oder Kompost, werden die Wurzeln bei Hitze kühl gehalten, der Feuchtigkeitsverlust des Bodens vermindert und Unkrautwuchs gebremst.
    • Ist der Boden trocken, fließt das Wasser bei Gefälle ungenutzt ab, wenn mit kräftigem Strahl gegossen wird. In diesem Fall ist es sinnvoller, die Pflanzen langsam zu beregnen, damit die Erde langsam aufweichen und Nässe aufnehmen kann.
    • Schaffen Sie Balkonkästen und Töpfe mit integriertem Wasserspeicher an. Damit sparen Sie Arbeit und vermeiden unnötige Verdunstung auf der Erdoberfläche.
    • Gießen Sie grundsätzlich lieber seltener aber dafür intensiver. gefunden bei: http://www.ruv.de

     

    Lern - Ecke ---------------------------------------

     

    Was ist eigentlich ...Fruchtwechsel?

    Bestimmte Gemüse müssen jedes Jahr in einem anderen Gartenabschnitt gezogen werden,

    sowohl um Bodenmüdigkeitserscheinungen zu vermeiden als auch pflanzenspezifische Schädlinge

    und Krankheiten im Boden zu verhindern.

     

    Dabei ist die Fruchtfolge innerhalb eines Jahres eine Frage überlegter Planung und richtiger Arten- und Sortenwahl. Nur Tomaten sind insofern eine Ausnahme, sie können mehrere Jahre auf demselben Platz kultiviert werden. Das Problem des regelmäßigen Fruchtwechsels über mehrere Jahre lässt sich in einem kleinen Garten nicht befriedigend realisieren.

     

    Dennoch ist es sinnvoll einen Fruchtwechsel auch auf einer kleinen Fläche zu planen und

    durchzuführen. In dem ideal geplanten Gemüsegarten findet ein "Rotationsanbau" statt, das heißt einer Frucht sollte immer eine aus einer anderen Gruppe folgen. Dazu empfiehlt sich zuerst eine Aufstellung der Gemüsebeete und danach die gewählten Gemüsesorten nach Gruppen für den Fruchtwechsel zu

    ordnen, z.B. Hülsenfrüchte, Kohlarten usw.

    Rhododendronzikaden?

    Wenn Knospen von Rhododendren im Frühjahr verbräunen, absterben und von kleinen schwarzen Stacheln übersät sind, liegt ein Befall mit einer Pilzkrankheit (Pycnostysanus azaleae) vor. Besonderheit bei dieser Pilzkrankheit ist, dass sie durch ein Insekt – die Rhododendronzikade – übertragen und verbreitet wird.
     

    Die derzeit häufig an Rhododendren auftretende Rhododendronzikade (Graphocephala fennahi) wird 8 bis 9,5 mm lang, ist auffallend grün gefärbt und hat rote Streifen auf den Flügeln. Sie erscheint erstmals ab Mitte Juni an Rhododendren. Die grünlich gelben Larven sind bereits im Mai zu finden, vornehmlich an den Blattunterseiten. Die Zikaden selbst verursachen zwar keinen direkten Schaden, jedoch entstehen bei der im Herbst stattfindenden Eiablage unter die Knospenschuppen von Rhododendren kleine Verletzungen, die dem Schadpilz des Knospensterbens (Pycnostysanus azaleae) als Eintrittspforte dienen können. Infizierte Knospen entwickeln sich nicht weiter und sterben später ab. Bei geschwächten Pflanzen ist eine Infektion vermutlich aber auch ohne Mitwirkung der Zikaden möglich. Vor allem Pflanzen an ungünstigen Standorten (Staunässe, dichter Stand) sind in dieser Hinsicht gefährdet.

    Soweit möglich, sollten zunächst die kranken Knospen ausgebrochen und entsorgt werden. Bei starkem Auftreten von Rhododendronzikaden wäre es sinnvoll, diese zusätzlich zu bekämpfen. Geeignet sind z. B. die Präparate Bayer Garten Schädlingsfrei Calypso und Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat. Bei den Behandlungen ist es wichtig, dass auch die Blattunterseiten gut benetzt werden. Ein Teil der Zikaden lässt sich zusätzlich mithilfe von Gelbtafeln weg fangen, die man hierzu in die Büsche hängt. Eine ausreichend wirksame direkte Bekämpfungsmöglichkeit des Schadpilzes gibt es bislang nicht.

    Andreas Vietmeier, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Pflanzenschutzdienst
     

    ....Lichtkeimer?

    Lichtkeimer dürfen nicht mit Erde bedeckt werden. Samen mit feinem Sand vermischen, aussäen, andrücken, ganz wenig mit ganz feinem Sand bestreuen und Substrat befeuchten. Am besten, man stellt die Pflanzschale in Wasser, bis die Erde feucht geworden ist.

    Zu den Lichtkeimern gehören:  Besenginster, Besenheide, Johanniskraut, Lavendelheide, Preiselbeeren, Waldgeißbart, Zylinderputzer. Weitere Methode der Anzucht siehe unter Aussaat, Abschnitt B (Möhren). - Die meisten Unkräuter sind ebenfalls Lichtkeimer.

    Bei Lichtkeimern absorbiert das bläuliche Phytochrom in der Pflanzenzelle den hellroten Spektralbereich der Sonne und gibt den Startschuss zum Keimen, bei den Dunkelkeimern ist es das grünblaue Phytochrom, das das dunkelrote Licht absorbiert. - Für Hafer genügt schon ein Lichtblitz von 1/2000 sek. Dauer. (Wikipedia)

    .....Kaltkeimer?

    Zu den Kaltkeimern gehören:

    Apfelbeere, Berberitze, Felsenbirne, Felsenmispel, Geißbart, Haselnuss, Hartriegel, Heidekraut, Hainbuche, Kastanie, Nadelgehölze, Ölweide, Perückenstrauch, Pfaffenhütchen, viele Rosengewächse, Scheinbeere, Seidelbast, Scheinquitte, Schleifenblume, Zaubernuss.

    Kaltkeimer stammen meistens aus kälteren Gegenden und haben dickere und härtere Samenschalen. Der Begriff Frostkeimer wird meistens nicht mehr verwendet. Wahrscheinlich gibt es eine Balance von keimhemmenden und keimfördernden Substanzen, die sich bei niedrigen Temperaturen verändert zu Gunsten der keimfördernden Substanzen.

     

     

  • Pflanzenschutz:

    Ligusterblattlaus

    Die Ligusterblattlaus (Myzus ligustri) ist eine der etwa 3.000 Arten von Blattläusen. Sie befällt für gewöhnlich den Liguster (Ligustrum vulgare) und ist dort neben der Blattfleckkrankheit, dem Gelbfleckigkeits-Virus und dem Fliederblattrüßler die am häufigsten vorkommende Schadensursache.

     Es wurde beobachtet, dass neben sehr stark befallenen Pflanzen von Ligustrum vulgare befallsfreie Pflanzen von Ligustrum ovalifolium stehen können. Die Blattlausvermehrung erreicht im Juni/Juli ihren Höhepunkt. Später erscheinen dann die Geschlechtstiere, die die Wintereier an den Trieben ablegen. Mit diesen Eiern überwintern die Tiere und die Larven schlüpfen dann im Frühjahr. Der Rückschnitt sollte daher nicht kompostiert werden!

    Schädlingsentwicklung und Bekämpfung

    Die 1 – 1,5 mm großen Schädlinge überwintern als Eier an den Trieben und bilden durch Geburt lebender Larven mehrere Generationen im Jahr, die alle auf dem Liguster bleiben.

    Daher ist bei Befall ein starker Rückschnitt zu empfehlen, der die Population meist stark dezimiert. Wenn eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln erfolgen sollte, so müsste diese sehr frühzeitig durchgeführt werden, bevor sich die Blätter zusammenrollen.

    Zu beachten ist, dass Blattläuse viele natürliche Feinde haben und diese durch Nützlings schädigende Produkte nicht ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden sollten. Außerdem sollten systemische Spritzmittel verwendet werden, die von der Pflanze aufgenommen werden und über den Pflanzensaft an die Schädlinge weitergegeben werden. Kontaktspritzmittel reichen meist nicht aus, da die Läuse versteckt an der Unterseite der bereits eingerollten Blätter sitzen. (Wikipedia)

    Sind bereits alle Blätter eingerollt, so kann keine Bekämpfung mit Kontaktmitteln mehr erfolgen, da die Läuse in der Blattrolle gut geschützt sind.

    Ein stärkerer Rückschnitt wird daher für Liguster für den Zeitraum Juni-August empfohlen!

    Im unmittelbaren Anschluss werden eine regelmäßige Wässerung (direkt auf die Wurzel) und eine sehr gute Düngung mit z.B. Blaukorn oder perliertem Rinderdung empfohlen.

    Sie sollten nach dem Rückschnitt regelmäßig überprüfen, ob neue Läuse auftreten und dann sofort eine Bekämpfung (z.B. mit Spruzit Schädlingsfrei o.ä.) einleiten.

    Verjüngungs-Rückschnitte werden ab Dezember bis Ende Februar durchgeführt.
    Da der Schädling auf den Ligusterpflanzen überwintert, solltet Ihr auf Eistadien der Läuse achten. (Neuendorf / Harald Haak)

    Link - Tipp

    1. green24.de

    2. hornissenschutz.de

    3. BG Bochum, Giftpflanzen

    4. gartenspaziergang.de

    5. showband2000.de

    6. haus-und-garten-24.de

    7. flower-pr.de

    8. laurustico.de

    Welche Obstbäume?

    Auswahl: Viele Obstbäume sind resistent gegen wichtige Krankheiten. Wer Jungbäume mit rotem Etikett wählt, hat die Garantie, dass die Ware virusfrei ist. Lieferanten sollten dem Bund deutscher Baumschulen (BdB) angehören, die das Gütezeichen 'Deutsche Markenbaumschule' führen dürfen.- Bäume und Sträucher bekommt man wurzelnackt, mit Ballen oder im Topf. Letztere kann man in jeder Jahreszeit pflanzen, solange der Boden offen ist. Man sollte sich die Wurzeln und ggf. die Veredlungsstelle genau ansehen und das junge Bäumchen auf Befall oder Krankheiten untersuchen

    .Die Krone sollte so gewachsen sein, dass daraus drei Leittriebe gewonnen werden können. Ein Bäumchen mit vielen Feinwurzeln hat einen festen, kugelrunden Ballen, weil es mehrmals in der Baumschule umgepflanzt wurde.

     - Über den Grenzabstand , den Pflanzabstand und die angemessene Stammhöhe von Bäumen sollte man sich vorher informieren(Vorstand/Fachberater),  Die  Unterlage sollte der Bodenart und der vorhandenen Standfläche angepasst sein.

    Pflanzabstand: Süßkirschen benötigen 8 x 7 m Abstand; Birnen, Mirabellen, Renekloden, Zwetschen auf Sämlingsunterlagen benötigen ebenso wie Äpfel auf M 11 Unterlage 5 x 5 m; Birnen auf Quittenunterlage und Äpfel auf M4 oder M7 benötigen 4 x 4 m; Äpfel auf M 9 oder M 26 benötigen 2 x 3 m; Beerensträucher benötigen Abstände von 1,5 x 2 m. Aprikosen und Pfirsiche brauchen einen warmen, geschützten Standort. Ggf. auf verschiedene Reifezeiten achten, auf Bestäubung und Krankheitsresistenz.

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    Pflanzenschutz

     

    Wühlmäuse (Schermäuse) im Garten

    Der Herbst ist eine günstige Zeit, um im Garten auftretende Wühlmäuse zu bekämpfen. Schäden durch Wühlmausfraß entstehen vor allem an den Wurzeln von jungen Obstbäumen, Beerenobststräuchern und Ziergehölzen. Darüber hinaus werden von Wühlmäusen aber auch Blumenzwiebeln sowie Wurzel- und Knollengemüse angefressen.
    (18.11.2009, Andrea Vietmeier)

    Die zu den Nagetieren gehörenden Wühlmäuse sind das ganze Jahr über aktiv. Bei der Suche nach Nahrung legen sie unterirdisch weitläufige Gangsysteme an. Oft besiedeln sie auch Gänge, die zuvor von Maulwürfen genutzt wurden. Vergleichbare Fraßschäden können darüber hinaus aber auch durch Feldmäuse entstehen. Bei Gehölzen schädigen Feldmäuse allerdings bevorzugt die Stammbasis, wo sie die Rinde ringsum oft komplett abnagen (Ringeln). Seltener befressen Feldmäuse die Gehölzwurzeln. Eine sichere Unterscheidung von Feld- und Wühlmäusen ist durch die offenen Löcher möglich, die bei einem Feldmausauftreten zurückbleiben. Von Wühlmäusen werden offene oder beschädigte Gänge stets wieder verwühlt.

    Um Obstbäume vor Wühlmausfraß zu schützen, ist es zunächst sinnvoll, die Bäume bei der Neuanpflanzung bereits in spezielle Drahtkörbe aus Maschendraht zu setzen. Beim Einpflanzen ist darauf zu achten, dass die aus dem Boden herausragenden Faltnähte sorgfältig nach innen zusammen liegen. Zum Schutz von Blumenzwiebeln können auch Pflanzkörbe aus Kunststoff verwendet werden.

    Eine direkte Bekämpfung von Wühlmäusen lässt sich am besten im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr durchführen, wenn die Tiere unter Nahrungsmangel leiden und Fallen oder Fraßköder besonders gut annehmen. Vor Durchführung einer Bekämpfungsmaßnahme ist es allerdings erforderlich, eine so genannte Verwühlprobe durchzuführen, um Verwechslungen mit dem ebenfalls häufig auftretenden Maulwurf auszuschließen. Der Maulwurf steht unter Schutz (Bundesartenschutzverordnung und Bundesnaturschutzgesetz) und darf nicht bekämpft werden. Von den verschiedenen Wühlmausbekämpfungsmethoden ist der Einsatz von Fallen am effektivsten. Gängige Fallentypen sind zum Beispiel die Sugan Wühlmausfalle von Neudorff (Neudorffs Wühlmaus-Fänger), die Bayrische Drahtfalle und die Swissinno Wühlmausfalle SuperCat.

    Andrea Vietmeier,
    Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Pflanzenschutzdienst

     

     

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    Blattfall und Triebsterben an Buchsbäumen - welche Krankheit steckt dahinter?

    An Buchsbäumen tritt seit einigen Jahren in Deutschland verstärkt der Pilz Cylindrocladium buxicola auf. Er verursacht einen massiven Blattfall und das Absterben von Trieben. An befallenen Blättern entstehen dunkelbraune Blattflecken, an den absterbenden Trieben sind schwarze Streifen zu erkennen.

    Vorbeugung und Bekämpfung:

        * Um eine Ausbreitung des Pilzes zu verhindern, sollten befallene Pflanzen oder -teile so schnell wie möglich entfernt werden. Ein Rückschnitt bis ins gesunde Holz kann zwar eine Besserung bringen, doch häufig bleiben noch versteckte Infektionsstellen zurück.kanne
        * Bei der Neupflanzung sollten die Pflanzen sehr genau auf mögliche Symptome untersucht werden. Außerdem sollte man die obere Bodenschicht austauschen. Cylindrocladium bildet widerstandsfähige Dauersporen (Chlamydosporen), die im Boden über eine längere Zeit überleben können.
        * Bei vorhandenen Buchsbäumen sollte durch gute Pflege und ausgewogene Düngung die Widerstandskraft der Pflanzen gestärkt werden. Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für den Ziergarten (Art. 270 306), ein organisch-mineralischer NPK-Dünger mit Guano, sorgt für eine Sofort- und Langzeitversorgung mit den wichtigsten Nährstoffen.
        * Pflanzenstärkungsmittel erhöhen die Widerstandskraft gegen Schädlinge und Krankheiten. Ackerschachtelhalm (Art. 270 005) beispielsweise festigt durch den hohen Gehalt an Kieselsäure das Pflanzengewebe. Vitanal® Professional Universal (Art. 270 532) stärkt die Abwehrkräfte gegen Krankheiten und Schädlinge und fördert als Bodenaktivator die Erholung müder, ausgelaugter Böden. Das Naturen Pilzspritzmittel (Art. 270 002) auf Basis von Braunalgen erhöht ebenfalls die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegen Pilzkrankheiten.
        * Die Bewässerung von Buchsbaum muss unbedingt von unten erfolgen. Auf nassen Blättern kann der Schadpilz schneller keimen.
        * Fungizide mit einer heilenden Wirkung gibt es zur Zeit für den Hausgarten noch nicht. Bei einem stärkeren Befall wenden Sie sich am besten an Ihr örtliches Pflanzenschutzamt.
     

     

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