Laubengarten - Verein von 1913 e. V.    

Mitglied im Landesbund der Gartenfreunde in Hamburg e.V.      

Upload: 03.05.2012

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 Bauernregeln - Aberglaube oder Wissenschaft ?
 
 

 

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Werden sie Gartenfreund! Pachten Sie doch eine Parzelle!

 

Wollen Sie keinen Garten bewirtschaften, sondern nur die Idee fördern?

Dann werden Sie doch einfach Fördermitglied.... bei uns!

Wie das geht, schauen sie bitte  hier...

Bau-Index:  (Kleingartenschätzungen)    für 2012 = 24,1

  Laubengarten-Verein von 1913 e.V.   

Termine 2012*

  • Jahreshauptversammlung am: 31.03.2012
  • Gemeinschaftsarbeit 1: 14.04.2012
  • Wasser an: 29.03.2012
  • Sommerfest:18.08.2012
  • Gemeinschaftsarbeit 2:
  • Wasser aus

* unter Vorbehalt der Änderung  

 

Der Mai ist der Monat der Eisheiligen..., aber was bedeutet das eigentlich?

 

Hier die Erklärung:

Das Wetterphänomen “Eisheilige” hat in den letzten Jahrzehnten etwas an Bedeutung verloren, es gibt aber immer wieder Jahre in denen bis Mitte Mai noch sehr tiefe Temperaturen auftreten können. Die Eisheiligen und der damit verbundene Frost kann vor allem jungen Gemüsepflanzen gefährlich werden.

 

Eisheiligen, auch Eismänner oder gestrenge Herren genannt, zählen drei (regional unterschiedlich auch vier oder fünf) Namenstage von Heiligen im Mai.  Laut Volksglaube wird das milde Frühlingswetter erst mit Ablauf der „kalten Sophie“ stabil.

  • Eisheiliger Mamertus: 11.Mai
  • Eisheiliger Pankratius: 12.Mai
  • Eisheiliger Servatius: 13.Mai
  • Eisheiliger Bonifatius: 14.Mai
  • und die Eisheilige Kalte Sophie: 15.Mai

Zum Schluss ein paar passende Bauernregeln:

  • Pankraz, Servaz, Bonifaz machen erst dem Sommer Platz.
  • Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.
  • Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist.
  • Servaz muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein.
  • Pankrazi, Servazi und Bonifazi, sind drei frostige Bazi.
    Und zum Schluss fehlt nie, die Kalte Sophie.
  • Pankraz und Servaz sind zwei böse Brüder, was der Frühling gebracht, zerstören sie wieder.
  • Pflanze nie vor der Kalten Sophie. Mamerz hat ein kaltes Herz.

Man soll es glauben oder nicht: Oft habe ich erlebt, das am 18. Mai das Kartoffelkraut verfroren ist.

Vermutlich liegt es daran, dass bei allen genannten Lostagen die gregorianische Kalenderreform von Papst Gregor den XIII aus dem Jahr 1582 zu berücksichtigen ist. Dadurch verschieben sich die Daten der genannten Lostage somit um 11 Tage nach vorne...... Hh.

Neues von Wagner*


Mai Tipp:

Buschbohnen aussäen
Da Buschbohnen Bodentemperaturen von 9 bis 10°C benötigen, ist eine Aussaat vor dem 15. Mai nicht zu empfehlen. Auf schweren, nassen Böden sollte man besser bis Ende Mai warten. Ausgesät wird in Horsten. Das bedeutet, alle 30 cm kommen fünf bis sechs Samen in den Boden. Späte Aussaaten in warmem Erdreich holen den damit verbundenen Wachstumsrückstand schnell auf. Buschbohnen bevorzugen sonnige, nicht zu regenreiche Lagen. Sie stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden, er sollte humusreich sein. Als Vorfrucht sollten Hülsenfrüchte aller Art vermieden werden. Buschbohnen sind stark magnesiumbedürftig. Sichtbares Zeichen für Magnesiummangel sind aufgehellte Gewebebereiche zwischen den Blattadern. Abhilfe schaffen magnesiumhaltige Mineraldünger.

 

Erdbeeren schützen
Grauschimmel (Botrytis) ist der „Rivale“ köstlicher Erdbeeren. Vorbeugende Maßnahmen sind: Sorgfältiges Säubern des Pflanzenbestandes von abgestorbenen Blättern bereits im April, weiter Pflanzenabstand, Sortenwahl, kurze Kulturdauer und richtiges Gießen (morgens zwischen die Pflanzen, ohne Blätter und Früchte zu benetzen). Eine weitere Maßnahme zur Verringerung des Grauschimmelbefalls ist das Abdecken des Bodens mit schützendem Material. Verwendet werden geschnittenes Stroh, Häcksel oder Holzwolle. Da schützt nicht nur vor Verschmutzung, sondern lässt die Früchte bei Nässe schneller abtrocknen und hilft gegen Schnecken- und Tausendfüßer-Fraß. Von grobem Torf, der hier und da empfohlen wird, sollte aus Ressourcenschutzgründen abgesehen werden. mehr.....

 

Der Gefurchte DickmaulrüsslerFotos: Andreas Vietmeier
Der Gefurchte Dickmaulrüssler (Otiorhynchus sulcatus) ist ein häufiger Schädling im Garten. Zurzeit treten die im Boden lebenden Larven des Käfers auf. Sie fressen an den Pflanzenwurzeln und verursachen zum Teil erhebliche Schäden. Zur Bekämpfung der Larven lassen sich insektenpathogene Nematoden einsetzen. mehr »
 

 


 

*Wagner =Thomas Wagner vom BDG (Bundesverband der Gartenfreunde E.V.

 

Pflanzen -Tipp 1:

Süßkraut

Stevia rebaudiana

Der Zuckerersatz aus dem Gartencenter

Stevia rebaudiana ist eine mehrjährige, wärme liebende, krautige Pflanze, die aus den Subtropen stammt, nicht frosthart ist und deshalb meist als einjährige Pflanze kultiviert wird. Sie wächst 70 bis 100 cm hoch und besitzt 2 bis 3 cm lange Laubblätter. Die Blätter sind gegenständig. Stevia ist eine Kurztagspflanze*. Sie blüht weiß, die Blütenkörbchen sind zu Trugdolden zusammengefasst und endständig. Die Keimquote der Samen liegt selbst bei frischen Samen nur bei etwa 13 bis 15 Prozent. Stevia rebaudiana keimt nur aus Saatgut, welches nicht älter als ein halbes Jahr ist.

Weitere Infos gibt es unter: Wikipedia über Stevia

Mittlerweile ist Stevia auf dem europäischen Markt als Zuckerersatz zugelassen. In der Regel sind jung Pflanzen für 1,99€ zu haben. Hohe Nachfrage hat aber auch oft auch hohe Preise zur Folge.

Von der Selbstaufzucht der Stevia Pflanze aus Samen wird eher abgeraten, da nur ein äußerst geringer Prozentsatz der Samen zu Pflanzen werden.Foto:Gärtner Pötschke

Die Stevia Pflanze soll einen luftigen, warmen und sonnigen Standort lieben, Temperaturschwankungen sowie auch Hitze gut abkönnen. Als subtropische Pflanzenart, die aus Südamerika stammt, mag sie es eher feucht aber nicht nass. Wird die Stevia Pflanze im Sommer über immer wieder etwas zurück geschnitten, treibt sie seitlich neu aus. Sie verträgt KEINE Staunässe!

Die Blätter der Stevia Pflanze können direkt genutzt werden, entweder frisch oder getrocknet. Ältere Blätter sollen dabei eine höhere Süßkraft aufweisen als jüngere. Da Stevia hitzebeständig ist, soll es sich auch zum Kochen und Backen hervorragend eignen. Einziger Nachteil soll der etwas kräftigere Eigengeschmack vom Zuckerersatz Stevia sein, der oft mit Lakritze verglichen wird. Surftipp: freestevia

 

*Kurztagspflanze
Pflanze, die sich bei einer Tageslänge von 8-10 Stunden und einem rhythmischen Wechsel von Tag und Nacht optimal entwickelt

 

Unser Pflanzen-Tipp 2:

Johannisbrotbaum

Karobe
Ceratonia siliqua

 

Vorweg eine Anmerkung:

Dieser Baum sollte bei uns als Kübelpflanze gepflanzt werden, da er sichtlich (!) über 5 meter groß wird!

Beim Johannisbrotbaum handelt es sich um einen immergrünen bis zu 15m hohen Baum. Die frisch ausgetriebenen Blätter sind rötlich und weich. Später werden sie grün, ledrig und härter. Sie sind wechselständig und bestehen aus 6 bis 10 gegenständigen Blättchen. Der Baum bildet eine ausladende Krone und kann auch in unseren Breiten, im Topf, zu einem wunderschönen kleinen Baum gezogen werden. Die Blüten stehen in kleinen schlanken Trauben direkt an den Ästen. Bei unserem Klima ist aber kaum mit Blüten zu rechnen. Was denn Vorteil hat, dass man während der Blütezeit nicht in den "Genuss" des sehr unangenehmen Geruchs der Blüte kommt.

 

Anzucht / Vermehrung:

Aus den Schoten des Baumes, die Sie aus dem Italien-oder Türkeiurlaub mitbringen oder zum Teil auch bei uns in Geschäften erhalten, entnehmen sie die braunen Samen. Diese werden anschließend maximal 2-3mm unter die Erde gelegt. Angießen und Pflanzgefäß an einen warmen, halbschattigen Ort stellen. Nachdem die Pflanzen gekeimt sind und die ersten Blätter bilden, können sie vorsichtig an die pralle Sonne gewönnt werden.

 

Der Naturstandort des Johannisbrotbaums sind steinige Hanglagen. Er ist daher an nährstoffarmes, steiniges und wasserableitendes Substrat gewönnt. Sand und Schotter mit etwas Humus vermischt sind gut als Substrat geeignet. Vermeiden Sie Beigaben von Torf. Sehr gut eignet sich auch fertiggemischte Kakteenerde, wie sie im Handel angeboten wird.

 

Gießen

Der Baum ist relativ resistent gegen Trockenheit. Anhaltende Staunässe an den Wurzeln sagen ihm jedoch nicht zu. Besonders im Winter muss weniger gegossen werden. Giessen mit Regenwasser sagt der Pflanze zu, ist aber nicht unbedingt nötig, da auch kalkiges Leitungswasser gut vertragen wird.

 

Fruchtnutzung:

Ist die Frucht reif, hat sie einen süßlich-aromatischen Geschmack. Sie kann gekaut werden oder getrocknet und gemahlen zu einem Kakao ähnlichen Getränk zubereitet werden.
Ein weiterer Verwendungsbereich ist die Lebensmittelindustrie (Verdickungsmittel)

 

Fruchtbildung / Ernte:

Bei uns kann man erst nach vielen Jahren mit Früchten rechnen. Es handelt sich bei den Früchten um braun-schwarze, 10 bis 25cm lange Hülsen. Sie können gebogen oder gerade sein und haben einen hervorstehenden Rand. Die harten Samen (bis zu 15 Stück) sind in das weiche braune Fruchtfleisch im Inneren der Hülsen eingebettet. Aus: www.tropenland.de

 

 

 

Steingarten anlegen

Steingarten anlegen: Genau planen

Wenn man nun einen eigenen Steingarten anlegen möchte, muss man zuvor überlegen wie viel Platz zur Verfügung steht und alles genau planen. Zumeist wirken erst zehn Quadratmeter richtig gut, allerdings können auch besonders kleine Steingärten einen besonderen Reiz ausüben. Man sollte es vermeiden, verschiedene Gesteinsarten und –formen zu verwenden. Die Größe der Steine sollte sich nach der Größe des Steingartens richten. Besonders hübsch sehen möglichst große Steine aus. Ob eckig oder rund ist hierbei reine Geschmackssache. Möchte man allerdings einen Bachlauf integrieren, empfehlen sich runde Steine während ein typischer Steingarten zumeist aus eckigen Steinen besteht. Um den Steingarten möglichst fantasievoll und interessant zu gestalten, sollte man versuchen, die Steine möglichst nicht einen an den anderen anzuordnen, sondern sie bunt zu vermischen. Auch kleine Höhlen oder Hänge bieten idealen Platz für Bodendecker.

 

Der Standort

Doch zurück zum Steingarten: Er zeichnet sich durch gute Entwässerung und die Dominanz von großen Steinen und Stein- oder Kiesschotter aus. Idealerweise sollte ein Steingarten auf einem Abhang angelegt sein, welcher bestenfalls nach Süden oder Südwesten gerichtet ist. So bietet er Steingarten- beziehungsweise Alpenpflanzen beste Wachstumsbedingungen. Steingartenstauden gedeihen hier hervorragend, während alpine Stauden oft hohe Anforderungen haben, daher stehen sie meistens nur in Botanischen Gärten.

 

Steingarten anlegen: Geröllgarten

Als Sonderform des Steingartens zählt der Geröllgarten oder das Kiesbeet. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden Steingärten populär. Mit zunehmendem Bekanntheitsgrad erhielten auch immer mehr Pflanzen Einzug in die Gärten. Zum Beispiel die Gewöhnliche Küchenschelle, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts nur äußerst selten in Gärten zu finden war und heute zum gängigen Angebot von Staudengärtnereien und Gartencentern gehört. Andere typische Pflanzen für einen Steingarten sind unter anderem Katzenpfötchen, Grasnelke, Lederbalsam und vielerlei Narzissenarten.

 

 

Weitere Informationen gibt es

im Internet: Einfach mal "Steingarten" eingeben.

 

196 Arten Pflanzen mit Bild und Info für Steingarten findet man hier:

http://www.gartendatenbank.de/kategorie/steingarten

 

 

 

 
 

Wandsbeker Schreber schreiben Pflanzenschutz GROSS!

Pilzkrankheiten an Rosen

Um eine Ausbreitung von Pilzkrankheiten an Rosen zu verhindern, ist es zunächst sinnvoll, erkrankte Blätter abzupflücken und zu vernichten. Bei Befall mit Echtem Mehltau ist es außerdem hilfreich, einen leichten Rückschnitt der erkrankten Triebspitzen vorzunehmen. Eine Bewässerung über Kopf sollte möglichst unterbleiben (vor allem abends). Zusätzlich können Rosen vorbeugend wiederholt mit hierfür zugelassenen Fungiziden behandelt werden.

Echtem Mehltau und Sternrußtau sind im Großen und Ganzen die am meisten vorkommenden Krankheiten bei Rosen:

Echter Mehltau

Echter Mehltau tritt schon früh im Sommer bei feuchtwarmer Witterung auf. Auf der Oberseite der jungen Blätter, der Knospen und Triebspitzen zeigt sich ein weißer Belag, der aussieht, als sei die Pflanze mit Mehl eingestäubt. Das betroffene Laub kräuselt sich, färbt sich rötlich und kümmert. Befallene Blütenknospen öffnen sich nicht mehr.

 

Vorbeugung:
- Ausgewogene Düngung mit Azet® RosenDünger
- Befallene Blätter und Triebe entfernen
- Spritzung mit Neudo®-Vital Rosen-Pilzschutz oder Pflanzen intensiv mit Neudo® -Vital Rosen-PilzSpray einsprühen...

 

 

Sternrußtau

Auf den Blattoberflächen zeigen sich dunkelviolettschwarze Flecken, die sternförmig auslaufen. Die Blätter werden rasch gelb und fallen ab. Zuerst tritt die Krankheit am bodennahen Laub auf, erfasst aber bald die ganze Pflanze. Begünstigt wird der Pilz durch Nässe, er tritt vor allem in nassen Sommern auf oder wenn beim Gießen der Rose die Blätter nicht mehr richtig abtrocknen können. Befallene Rosen sind oft ab August, in nassen Sommern auch früher Laub los, so dass die Pflanze zu verstärkten Neuaustrieb gezwungen wird. Das kostet viel Kraft und die Triebe können nicht mehr richtig ausreifen.

 

Vorbeugung:
- Ausgewogene Düngung mit Azet® RosenDünger
- Regelmäßiger Schnitt, damit das Laub schnell abtrocknet
- Befallenes Laub entfernen und vernichten
- Ab Austriebsbeginn die Pflanzen regelmäßig (insbesondere bei feuchter Witterung) mit Neudo® -Vital Rosen-PilzSpray einsprühen oder Spritzungen mit Neudo®-Vital Rosen-Pilzschutz vornehmen.
- Alle 2-4 Wochen mit homöopathischem Rosen-Elixier zur allgemeinen Kräftigung und Erhöhung der Widerstandskraft der Rosen gießen.....    

 

aus : Neudorff.de

 

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Birnengitterrost am Wacholder ist jetzt sichtbar!

Bei Laubaustrieb kann es jetzt bei den Birnenbäumen wieder zu Infektionen durch den Birnengitterrost kommen, der in ein paar Wochen wieder orange Flecken auf den Blättern und bei starkem Befall auch vorzeitigen Laubfall verursachen wird.

Birnenbäume können jetzt vor Infektionen geschützt werden. Da der Pilz an Wacholdertrieben überdauert, sollten diese jetzt auf angeschwollene, aufgerissene Stellen kontrolliert werden. Nach stärkeren Niederschlägen quellen die jetzt an den Wacholdertrieben vorhandenen Fruchtkörper des Pilzes gelatineartig auf und werden sehr auffällig. Das Entfernen der befallenen Wacholdertriebe lindert den Befallsdruck für die Birnenbäume. » Planzenschutz Hamburg

 

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Dein Garten im Mai

Gemüsegarten:

  • Faustregel: Was im Mai in einer Woche wächst, braucht im August einen ganzen Monat.
  • Nach den Eisheiligen, ab Mitte Mai, sind im Freiland die Fröste vorbei. Jetzt beginnt die Saatzeit für alle Gemüsearten aus tropischen Ländern.
  • Eine Mischkultur sorgt für gesundes Gemüse und eine reiche Ernte: Möhren vertreiben die Zwiebelfliege und Zwiebeln wehren die Möhrenfliege ab. So sind die beiden Gemüsearten ein traditionelles Paar im Gemüsebeet. Auch Blumenkohl und Sellerie helfen sich gegenseitig (keine Kohlweißlingsraupe, kein Rost). Salat schützt Kohlrabi und Rettich vor Erdflöhen. Achtung: Porree und Rote Bete oder Zwiebel und Kohl gedeihen gemeinsam überhaupt nicht.
  • Stangenbohnen können noch bis Mitte Juni gesät werden, Buschbohnen bis Mitte Juli.
  • Obstbäumen, die in den letzten Jahren gut geblüht, aber schlecht gefruchtet haben, fehlt wahrscheinlich ein passender Pollenspender. Es lohnt sich immer, verschiedene Sorten zu pflanzen! weiter: selbst.de

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Rosen:

Beet-, Zwerg- und Edelrosen:
Ältere Triebe werden so tief wie möglich entfernt, drei bis vier jüngere
(grüne) Triebe bleiben stehen und werden - je nach Wuchsstärke der Sorten -

auf 20 bis 40 cm eingekürzt.

Strauchrosen:
Die Solitäre unter den Rosen bleiben ungeschnitten, lediglich totes Holz wird entfernt. Ein zu groß gewordener Strauch verträgt jedoch einen
radikalen Verjüngungsschnitt, bei dem nur noch zwei bis drei Triebe in 40 cm Länge übrig bleiben.

Kletterrosen:
Werden sie zu breit und kräftig, dann wird alles ältere Holz entfernt. Es bleiben einige unverzweigte Jungtriebe, die verteilt angebunden werden. Waagerecht gebundene Triebe blühen besonders üppig.

Einmalblühende Strauch- und Kletterrosen schneidet man überhaupt nicht, da sie am alten Holz blühen. Ausnahme: Ältere, zum Vergreisen neigende Pflanzen verjüngt man im Sommer, also direkt nach der Frühjahrsblüte, durch sehr starken Schnitt. Der Stock regeneriert sich dann aus den kräftigen Jungtrieben.

Bodendeckerrosen:
Öfter blühende Bodendeckerrosen werden wie Beetrosen geschnitten.
Einmalblühende Sorten bleiben ungeschnitten. Nach 4 bis 5 Jahren - je nach Wuchsstärke der Sorten - werden sie auf 20 bis 40 cm verjüngt.

Stammrosen:
Die Kronen der Stammrosen schneidet man auf 20 bis 40 Zentimeter zurück. Eine Ausnahme bilden die einmal blühenden Kaskadenrosen, die am vorjährigen Holz blühen und nur leicht in Form gebracht werden.
Im Frühling ist auch der richtige Zeitpunkt für die erste Düngegabe. Rosenspezialisten (beispielsweise Kordes) haben hierfür einen Spezialdünger mit Sofort- und Langzeitwirkung im Programm. weiter: http://www.gartennetz.de

 

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Gartenplanung – Schritt für Schritt        

Nehmen Sie sich vor dem ersten Spatenstich Zeit für die Planung. Was für einen Garten, Hinterhof, Kleingarten oder natürlich auch Balkon wollen Sie und wie viel Arbeit darf er machen? Diese und man andere Fragen entscheiden über die Verteilung von Teich, Terrasse, Blumen-Rabatten, Hochbeet, Anbauten, usw.

Zeit für die Planung nehmen

Mutterboden ist über das Grundstück verteilt. Mitten drin das neue Gartenhaus.

Nun soll der Garten geplant und gestaltet werden – aber wie soll man anfangen? Vor dieser Frage stehen viele frisch gebackene Gartenbesitzer. Auch wenn es in den Fingern juckt: Greifen Sie nicht sogleich nach Spaten und Schaufel. Nehmen Sie sich zunächst Zeit für die Planung.

Machen Sie sich klar, wozu Ihr Garten später dienen soll.

Möchten Sie ähnlich wie in einem Bauergarten Kräuter, Obst, Blumen und Gemüse in einem Nutzgarten ziehen? Oder sollen Seerosen, Schwertlilien und Wasserfeder im naturnahen Teich den Mittelpunkt bilden? Ist die Garten-Fläche groß oder klein, passt alles was gewünscht wird auch hinein?

Bringen Sie Ihren Plan im Kopf auf Papier

Um planen zu können, wird das Grundstück zunächst mit einem Maßband vermessen. Seine Größe übertragen Sie im Maßstab 1:50 auf ein Stück Papier. Nehmen Sie dazu am besten Millimeterpapier. Ein Meter im entstehenden Garten entspricht zwei Zentimeter auf dem Papier. Ebenso gehören das Gartenhaus, sowie die schon vorhandenen Wege, Pforten und Bäume in die Zeichnung. Anschließend werden die gewünschten Garten-Teile wie Rasen-Fläche, Teich, Nutzgarten, Kräutergarten, Hecken, Blumen-Beete usw. grob in die Fläche eingemalt.

Berücksichtigen Sie dabei, dass hohe Bäume, Sträucher und Pflanzen zwar dort geplant werden, wo sie später vor Blicken schützen, aber Ausblicke in die Landschaft oder die Sicht innerhalb des Gartens wie zum Teich oder zur Spielecke der Kinder nicht verbauen sollen.

Tipp: Sie können auch einzelne Garten-Elemente wie Kinderhaus, Teich, Kräuterspirale und Sitzecke auf ein Stück Pappe zeichnen, ausschneiden und wie auf einem Spielplan beliebig auf der Fläche verschieben. Hierbei werden Sie merken, dass sich der Garten in verschiedene Räume teilen lässt.

Verschiedene Räume machen den Garten interessanter

Erst  Rankwände oder eine Pergola macht den Sitzplatz zu einer gemütlichen Ecke.

Lassen Sie bloß die Hände weg von Thuja Hecken. Sie machen im laufe der Zeit nur viel Arbeit und verursachen eine Menge Gartenabfall!

Ein Wall oder Weiden-Flechtzaun zeigt den Kindern ihr Reich zum Spielen. Selbst die Wege gliedern noch den Raum, scheiden den Rasen von der Blumen-Rabatte und den Gemüse-Garten vom Beeren-Obst.

Jeder Raum aber, auch der im Garten, braucht eine Form. Überlassen Sie diese nicht dem Zufall. Entscheiden Sie sich beispielsweise für rund, natürliche Formen oder für eine formale Gestaltung aus Geraden und Rechtecken.

Zum Schluss wird der Gartenplan vollständig gezeichnet und alles darauf beschriftet. Er dient als Vorlage für die Arbeit im Garten. Lesen Sie auch bei uns: Eigenes Gemüse vom Balkon ernten

Zeichnen Sie Ihre Gartenplanung auf den Garten-Boden

Mit Maurerschnur und Bambus-Stäben lassen sich die Umrisse später auf dem Garten-Boden abstecken. Mit Pflöcken und Schnüren können Sie Kreise und Ellipsen auf dem Boden markieren und sogar rechte Winkel Einmessen.

Tipp: Eine 3m und eine 4m lange Schnur bilden zusammen einen rechten Winkel, wenn eine 5m lange Schnur sie zu einem Dreieck verbindet.                                                                                                            

 

Welche Pflanzen sollen es sein?

Haben Sie sich noch nicht für bestimmte Pflanzen entschieden, vermerken Sie in Ihrem Gartenplan zumindest etwas über ihren Standort. Stehen Die Pflanzen in der vollen Sonne oder werden sie beschattet? Ist der Garten-Boden feucht oder eher trocken? Wie hoch darf die Pflanze werden, soll sie blühen, duften und auch im Winter ihre Blätter behalten? Gehen Sie mit dieser Liste in eine Baumschule oder Gärtnerei und lassen Sie sich passende Pflanzen zeigen. Schauen Sie bitte auch in Ihre Satzung! (Wuchshöhe)

Ein guter Garten-Boden

Haben Sie die Wege und Sitzplätze bereits angelegt und es kommt Ihnen der Winter dazwischen, sodass Sie bis zum Frühjahr mit der Umsetzung Ihrer Gartenplanung warten müssen, so hat Gartentipps24.de einen Tipp für Sie: Baufahrzeuge haben wahrscheinlich den Garten-Boden rund um das neue Gartenhaus stark verdichtet. Damit Regen den Rasen später nicht in einen See verwandelt und die Wurzeln der neuen Pflanzen vor dem harten Unterboden nicht kapitulieren, empfehlen wir eine gründliche Lockerung. Säen Sie Tiefwurzelnde Gründüngungs-Pflanzen wie Lupinen, Senf, Ölrettich, Luzerne oder Inkarnatklee aus.

Die Gründüngungs-Pflanzen werden im Frühjahr, bevor Sie mit Ihrer Umsetzung des Gartenplans fortfahren, leicht eingearbeitet und Ihr Garten-Boden ist dann für alles bereit. Lesen

 

Sie mehr bei uns über das Thema:

Dünger auf einfache und natürliche Art – Gründüngung in der Nächsten Ausgabe dieser Webseite.

 

Mehr Tipps gibt es bei: www.gartentipp24.de

Link - Tipp

  1. green24.de

  2. Teichpflanzenshop.de

  3. gartendatenbank.de

  4. BG Bochum, Giftpflanzen

  5. gartenspaziergang.de

  6. livingathome.de

  7. haus-und-garten-24.de

  8. flower-pr.de

  9. laurustico.de

 

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